Drei Leute und ein Tisch sind zu sehen. Eine Person liegt bäuchlings auf dem Tisch. Die anderen zwei stehen neben dem Tisch und schauen die Person an. Drei Leute und ein Tisch sind zu sehen. Eine Person liegt bäuchlings auf dem Tisch. Die anderen zwei stehen neben dem Tisch und schauen die Person an.

«Gemeinsam streiten»: Solange wir uns streiten, interessieren wir uns füreinander.

«MÜDE» (Work in Progress) ist ein Kurzstück, das die Krankheit Depression porträtiert. Als Inspiration für unseren Text dienten uns Gespräche mit Freunden und Bekannten, Interviews mit Peers der Pro Mente Sana Stiftung, die früher selbst eine Erschütterung erlebt haben, und unsere eigene Recherche. Daraus gewachsen ist eine Collage dieser Krankheit, verwoben mit der Gefühlswelt eines Betroffenen.

«In Other Words»: Durch die Linse einer romantischen Beziehung zwischen dem Charakter und seiner
Schaufensterpuppe wird das Thema «Liebe» erforscht. Während der Aufführung versucht der Charakter, seine Gefühle in Worte zu fassen. Mit seiner reinen Vorstellungskraft erweckt der Charakter die Schaufensterpuppe zum Leben und freut sich darauf, Intimität miteinander zu teilen. Etliche absurde und skurrile Momente überraschen das Publikum immer wieder aufs Neue. Sobald der Protagonist realisiert, dass sein Partner nicht das ist, was er sich wünscht, beginnen die Dinge auseinander zufallen. Sein Traum von Liebe wird ihm entrissen, und er bleibt mit der harten Realität zurück, nämlich einer Plastik-Schaufensterpuppe und Stille.

Nach der Vorstellung findet «nachgefragt»* statt.

Gedanken aus der Programmgruppe

«Gemeinsam streiten»
Das Trio kreist mit Präzision, Witz und viel Rhythmusgefühl um das universelle Thema des Streitens. Besonders überzeugend wirkt die Wahl der passend und schlicht gehaltenen Requisiten, welche auf vielfältige, gekonnt und überraschende Art und Weise die tänzerischen Wellen des lustvollen Streitens bedienen und zum Ausdruck bringen.

«In Other Words»
Die Produktion wagt das Verweben verschiedener Stile und macht neugierig, einen forschenden, fragenden, verspielten Blickwinkel eines jungen Duos auf das evergreen Thema der Liebe zu erleben. Ob wir uns mit den eigenen Prägungen, Erwartungen und Normen, welche unsere romantischen Beziehungen beeinflussen, darin wiederkennen?

«MÜDE»
Stigmatisierte Themen wie psychische Gesundheit und Depression auf die Bühne zu bringen, ist relevant, mutig und wichtig. In diesem Kontext den Körper als erstes Erzählmittel zu wählen ist vielversprechend.

*«nachgefragt» ist ein Vermittlungsangebot von fanfaluca. Gleich im Anschluss an die Vorstellung kommen Spieler:innen und Publikum am Aufführungsort zusammen, um Fragen, Feedback oder Lob anzubringen. Das Format dauert nur 15 Minuten und soll den Ball ins Rollen bringen, um sich auch noch nach Abschluss der Vorstellung über das Gesehene auszutauschen.

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Möchten Sie die Vorstellung mit einer Schulklasse oder einer grösseren Gruppe besuchen? Brauchen Sie Hilfe bei der Programmauswahl? Oder wünschen Sie ein Vermittlungsangebot zur Aufführung? Dann melden sie sich gerne per Mail bei uns: info@fanfaluca.ch

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