KRACH junges theater basel (BS)
Sprache:
ch-deutsch/Dialekt
Dauer:
65 Minuten
Veranstaltungsort:
Alte Reithalle
Drei junge Frauen machen gemeinsam freie Musik im Proberaum und zeigen dabei, dass «KRACH» sowohl für laute Kreativität als auch für die Konflikte echter Begegnungen steht.
Drei junge Frauen in einem Proberaum. Sind sie eine Band? Keine von ihnen hat eine Musikschule besucht. Sie experimentieren mit ihren Instrumenten, ohne sich darum zu kümmern, welche Regeln sie missachten. Sie fragen sich nicht, wie sie wirken – denn in ihrem Proberaum sind sie keinen fremden Blicken oder Ohren ausgesetzt. Auch ob sie diese Cringe-freie Zone jemals verlassen, wissen sie nicht. Jetzt sind sie auf alle Fälle erst mal da – so richtig, mit allem, was dazugehört. KRACH meint darum nicht nur wirkliche Lautstärke, sondern auch die Reibung, die es auszuhalten gilt, wenn man sich wirklich begegnet.
Im Anschluss an die Vorstellung findet nachgefragt* statt.
Regie: Sebastian Nübling
Sound: Jackie Poloni
Text: Harriet Shepherd
Bühne: Dominic Huber
Kostüme: Ursula Leuenberger
Dramaturgie: Uwe Heinrich
Assistenz: Lina Seiler
Vermittlung: Alina Immoos
Technik: Noah Brun, Steve Valentin
Mit: Anastasia Pfleiderer, Irma Seiler, Maëma Rose Giger
Sensory Stimuli: pulsierendes Licht, Nebel und starke Lautstärkeschwankungen
Über junges theater basel (jtb)
Am jungen theater basel entstehen Inszenierungen, in denen Jugendliche im Zentrum stehen – auf der Bühne und im Zuschauer:innenraum. Geprobt wird unter professionellen Bedingungen mit einem Team vom Theaterschaffenden in der Leitung und Jugendlichen Spieler:innen, die noch keine Ausbildung haben. Häufig sind sie sogar noch in der Schule und werden für die achtwöchige Probenzeit freigestellt.
KRACH ist ein Projekt, welches der Regisseur Sebastian Nübling, mit der Musiker:in Jackie Poloni und der britischen Musikjournalistin Harriet Shepherd vorbereitet hat. Mit den drei Spieler:innen veränderte sich nicht nur der Text, sondern auch die Richtung des Suchens. Plötzlich ging es darum, wie stark wirkliche oder imaginierte Blicke Verhalten und Kreativität formieren. Der Probenprozess bestand darum vor allem im Suchen nach einem Ausdruck für ungebändigtes Experimentieren in jeder Hinsicht. Musikalisch brachten alle drei Spieler:innen mehr als Basiskenntnisse mit. Im Probenprozess begegneten sie aber drei E-Bässen, welche ihnen sehr fremd waren. Ihr Ringen mit den Instrumenten ist kein Schauspiel – es ist echt. Und genau dieses Risiko wird Abend für Abend neu ausgefochten.
*«nachgefragt» ist ein Vermittlungsangebot von fanfaluca. Gleich im Anschluss an die Vorstellung kommen Spieler:innen und Publikum am Aufführungsort zusammen, um Fragen, Feedback oder Lob anzubringen. Das Format dauert nur 15 Minuten und soll den Ball ins Rollen bringen, um sich auch noch nach Abschluss der Vorstellung über das Gesehene auszutauschen.
Möchten Sie die Vorstellung mit einer Schulklasse oder einer grösseren Gruppe besuchen? Brauchen Sie Hilfe bei der Programmauswahl? Oder wünschen Sie ein Vermittlungsangebot zur Aufführung? Dann melden sie sich gerne per Mail bei uns: info@fanfaluca.ch