Zwei Leute bei einem Schwertkampf sind zu sehen. Eine Person trägt eine Lederrüstung während die andere ein Kostüm aus Wolle und eine weisse Perrücke trägt. Zwei Leute bei einem Schwertkampf sind zu sehen. Eine Person trägt eine Lederrüstung während die andere ein Kostüm aus Wolle und eine weisse Perrücke trägt.

Macht und Liebe ist Mittelalter vom Feinsten. Ein Schwank, ein Spektakel, eine Delikatesse. 70 Minuten lang wird für einen König, der nicht erwachsen werden will, getanzt, gehext, gefochten und gepredigt. Wunder geschehen, Held*innen werden wiederauferstanden. Diese Stunde ist Zauber. Diese Stunde ist Spiel. Und vor allem: Macht und Liebe im Mittelalter weiss, dass Spass politisch ist.

Nach der Vorstellung findet «nachgefragt»* statt.

Gedanken aus der Programmgrupe

Das junge Kollektiv Macht&Liebe rund um die Regisseurin Lelah Neary nimmt uns mit auf eine Reise durch die Zeit. Wir landen im Mittelalter und begegnen furchteinflössenden Hexen, mutigen Helden, mächtigen Königen und zu rettenden Prinzessinnen und doch wird alles auf den Kopf gestellt und verläuft in unbekannten Bahnen. Ein rasanter Theaterabend, gefüllt mit der Lust, die gewohnten Erzählstrukturen zu durchbrechen und sowohl sprachlich als auch spielerisch narrenfrei neue Wege einzuschlagen.

Edle Damen, edle Herren, gehobene Sprache und viel Tamtam um nichts? Wer sich nach dem Titel auf ein Stück einstellt, das solche Töne anschlägt, wird zunächst enttäuscht. Es gibt zwar die klassischen Figuren des Helden, Königs und der Hexe, jedoch bewegt sich die Inszenierung auf einem so schmalen Grat zwischen absurd und komisch, dass Klischees und Erwartungen auf eine fast schon dadaistische Weise zerschlagen werden. Mit eigenen Witz, gutem Timing, klar ausgearbeiteten Figuren und einer leichten, kindlichen Energie hebt sich dieses Stück aus dem üblichen Mittelalterfeld heraus und kreiert dabei eine ganz eigene DNA. Das mag nicht allen gefallen, wenn man sich aber darauf einlässt, erlebt man einen sehr unterhaltsamen und ungewöhnlichen Abend.

*«nachgefragt» ist ein Vermittlungsangebot von fanfaluca. Gleich im Anschluss an die Vorstellung kommen Spieler:innen und Publikum am Aufführungsort zusammen, um Fragen, Feedback oder Lob anzubringen. Das Format dauert nur 15 Minuten und soll den Ball ins Rollen bringen, um sich auch noch nach Abschluss der Vorstellung über das Gesehene auszutauschen.

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